Vier Szenarien, in denen das Fehlen einer Sitemap den Arbeitsalltag bremst.

Wenn eine Website mehr als 50–100 Seiten umfasst, reicht die standard Contentful-Eintrags-Listenansicht nicht mehr aus. Redakteure wissen nicht mehr, welche Seiten existieren, wo neue Inhalte einzufügen sind oder wie die Navigation der Website strukturiert ist. Das führt zu Doppelarbeit, verwaisten Seiten, inkonsistenter Navigation und einem wachsenden Abhängigkeitsgefühl von Entwicklern für Fragen, die eigentlich Redakteure selbst beantworten könnten. Eine visuelle Sitemap-Darstellung direkt im CMS löst dieses Problem: Redakteure sehen die vollständige Hierarchie auf einen Blick und können selbstständig navigieren.
Nicht jedes Contentful-Projekt braucht Arboretum. Diese sechs Merkmale sind sichere Signale.
Sobald eine Website über 50–100 Seiten in Contentful verwaltet, wird die native Eintragsansicht zum Engpass. Arboretum bringt die Struktur zurück.
Wer mehrsprachige Inhalte in Contentful pflegt, braucht eine Sitemap-Ansicht, die Locale-Switching und lokalisierte URLs unterstützt. Arboretum tut das von Haus aus.
Teams mit mehreren Redakteuren profitieren besonders von einer gemeinsamen, klaren Sitemap-Ansicht – sie reduziert Koordinationsaufwand und verhindert strukturelle Fehler.
Meldet euch bei uns, dann schauen wir gemeinsam, wie wir das Problem lösen können. Wir kennen Arboretum und Contentful in- und auswendig.

Ein mächtiges, aber bewusst generisches CMS
Contentful ist ein Headless CMS, das für ein sehr breites Anwendungsspektrum konzipiert wurde – Websites, Apps, digitale Signage, E-Commerce, und mehr.
Diese Universalität ist eine Stärke: Das Content-Modell ist völlig offen, die API-First-Architektur ermöglicht die Anbindung an jedes Frontend-System. Gleichzeitig bedeutet sie, dass Contentful keine Annahmen über die Struktur einer Website macht.
Es gibt kein natives Konzept von „Seiten“, kein natives Konzept von „Eltern-Kind-Beziehungen“ und daher auch keine native Sitemap-Ansicht. Für Entwickler ist das meist kein Problem – sie sehen das Content-Modell und verstehen, wie Einträge miteinander verknüpft sind. Für Content-Teams ohne technischen Hintergrund ist es hingegen ein echtes Hindernis: Sie sehen eine Liste von Einträgen, aber keine Vorstellung davon, welche davon Seiten sind, wie sie hierarchisch angeordnet sind und was wo auf der Website erscheint.
Wer regelmäßig Seiten hinzufügt, verschiebt oder umbenennt, braucht eine CMS-seitige Sitemap – um diese Änderungen ohne Entwicklereingriff und Deployment-Zyklus vornehmen zu können.
Das Arboretum SDK integriert sich nahtlos in Next.js, React und andere moderne Frameworks – für eine gemeinsame Sitemap-Logik zwischen CMS und Frontend.
Für Enterprise-Plattformen mit mehreren Länder-Sites oder Marken ist Arboretum eine kritische Grundlage für eine übersichtliche, governancefähige Seitenstruktur.
Minimale Eingriffe in das Content-Modell. Maximale Wirkung für Redakteure und Entwickler.
Die Arboretum Sitemap App wird direkt in die Contentful-Umgebung installiert – über den Contentful Marketplace. Bei der Einrichtung werden festgelegt, welche Content-Types Seiten repräsentieren und wie die Eltern-Kind-Beziehungen codiert sind. Das erfordert minimale Anpassungen am bestehenden Content-Modell – die Konventionen sind leichtgewichtig und nicht-intrusiv. Nach der Einrichtung sehen Redakteure in Contentful eine vollständige visuelle Sitemap: die gesamte Seiten-Hierarchie der Website, navigierbar, nach Sprache filterbar und mit direkten Links in den Eintragseditor. Die App speichert keine Daten ausserhalb von Contentful – alle Informationen bleiben in der eigenen Contentful-Instanz.
Das Arboretum SDK ist eine framework-agnostische TypeScript-Bibliothek, die Entwicklern die Sitemap-Logik als programmatische Schnittstelle zur Verfügung stellt. Es ermöglicht das Mappen von URL-Pfaden auf Content-Einträge, das Traversieren des Seitenbaums und das Auffrischen der Sitemap. Entscheidend: App und SDK basieren auf demselben Code. Das bedeutet, dass die Seitenstruktur, die der Redakteur in Contentful sieht, exakt der Logik entspricht, die das Frontend verarbeitet – keine Abweichungen, keine Inkonsistenzen. Das SDK funktioniert mit Next.js, React, Nuxt und anderen modernen Frameworks und ist auf GitHub als Open-Source verfügbar.